KONTAKT

Mein Name ist Johannes Hloch, ich bin Fotograf und Landschaftsplaner und lebe und arbeite von Wien aus.

Die Liebe zur Fotografie hat sich schon in meiner frühen Kindheit entwickelt – meine erste Kamera hatte ich mit 6 Jahren, mit 12 kaufte ich vom Ersparten meine erste Spiegelreflex.

Nach meinem Studium der Landschaftsplanung und –architektur habe ich die Fotografie rasch zu einem Schwerpunkt meiner beruflichen Tätigkeit gemacht.
Seit der Prüfung zum Fotografenmeister 2009 bin ich als freier Fotograf selbständig.

Seit 2019 darf ich den Meistertitel im Namen führen – schön!
In diesem Sinne:

Herzlichst, Ihr DI Msr. Johannes Hloch.

Johannes Hloch (vorteilhaftes Selbstportrait)

Meine Arbeitsweise

Es gibt einen Hauptgrund, weshalb ich fotografiere: um zu zeigen, was ist.

Fotografie hat das Potential, ein dokumentarisches Abbild eines Augenblickes zu schaffen.
Dieser dokumentarische Aspekt ist ein Zentrum meiner Arbeitsweise.

Grundsätzlich nähere ich mich einer fotografischen Aufgabe mit dem Antrieb, mein Gegenüber – ob Mensch, Objekt oder Ort – kennen zu lernen.

Das Fotografieren ist ein Akt des Erforschens – welche Perspektiven, Ansichten und Aspekte sind typisch? Welche funktionieren als zweidimensionales Abbild, welche sind vorteilhaft und werden dem Sujet optimal gerecht?

Dokumentarische Fotografie

Neben den großartigen Möglichkeiten der digitalen Bildmanipulation hat sich mit dem Fortschreiten der Technologie auch eine große Beliebigkeit eingestellt.

Erlaubt ist, was gefällt.
Und in der Ökonomie der kurzen Aufmerksamkeiten gefallen oft die besonders bunten, effektreichen Bilder. Auffallen um jeden Preis.

Ich gehe in meiner Fotografie bewusst einen anderen Weg und setze auf klassisches fotografisches Handwerk. 
Die Realität ist der Maßstab, an dem ich meine Fotos messe.

Jede Retusche, jeder Griff in die digitale Trickkiste ist für mich neben der Chance zur optischen Verschönerung und Reduktion von Ablenkungen immer auch eine Entwertung des Bildes – in dem Sinn, dass es das Abbild von seiner ursprünglichen Wahrheit entfremdet wird und sein dokumentarischer Wert darunter leidet.

Nicht jeder Zigarettenstummel oder Mitesser ist der Bildaussage förderlich oder soll transportiert werden. Aber ich wäge auch in der kommerziellen Fotografie recht genau ab, welche Retuschen dem Zweck angemessen sind.

Die Poesie des realistischen Abbildes

Mein ästhetischer Zugang ist der dokumentarischen Herangehensweise geschuldet.

Von zentraler Bedeutung ist eine klare Komposition der Bilder, technische Perfektion im Arbeitsprozess und ein innerer Fokus beim Akt des Fotografierens.
Fotografische Stilmittel setze ich sparsam und immer zielorientiert ein.

Der Prozess der Nachbearbeitung ist in meiner Arbeit sehr wichtig. Er hat in erster Linie das Ziel, ein realistisches, leicht lesbares und gut druckbares Abbild zu schaffen. Die Mittel dazu sind die digitalen Pendants zu klassischen Dunkelkammertechniken, das Ziel natürliche Farben und Sättigungen und optimal abgestimmte Tonwerte.

Und bei allem dokumentarischen Anspruch und stilistischer Zurückhaltung geht es letztendlich doch um eines:

Die Poesie des realistischen Abbildes.